„Europa mit Platzwunde…“ So war Brüssel in Wirklichkeit…
 
Kursfahrt SOWI Q2 2018
 
Im Rahmen der Unterrichtsreiche „Europäische-Union“ ist der Sowi-LK zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus den weiteren Sowi-Grund-und-Zusatzkursen nach Brüssel gefahren um sich dort einen bleibenden Eindruck über die verschiedenen Institutionen der Europäischen Union zu schaffen. Am Donnerstag, dem 17. November hat man sich in Siegburg getroffen und ist dann mit der Bahn zum Kölner Hauptbahnhof gefahren um dort unsere Begleitung Nicklas zu treffen, mit dem wir dann zusammen nach Brüssel gefahren sind. Nach Eintreffen am Südbahnhof der belgischen Hauptstadt sind wir zusammen zum Hostel „Sleep Well“ gelaufen, welches direkt im Zentrum und an der Fußgängerzone liegt. Nach einer kleinen Mittagspause sind wir dann zu Fuß zum Parlamentarium gelaufen, welches genau im Regierungsviertel der Stadt liegt. Auf dem Weg dahin sind wir durch Teile der großen Fußgängerzone gelaufen und haben den großen Stadtpark durchquert, indem vor langer Zeit wilde Tiere gehalten wurden. Heute wird Dieser nur noch als Ort der Entspannung von vielen Joggern oder Spaziergängern genutzt. Nachdem wir dann auch diverse Botschaften verschiedener Nationen passiert haben und eine ungefähre Strecke von 3 Kilometern gelaufen sind, war das Parlamentarium durch seine auffällige Architektur nicht mehr zu verfehlen. Nach einer ausgiebigen Sicherheitskontrolle (… welche noch oft folgen sollten…) hatten wir dann rund eine Stunde Zeit um eine Rally durch das Gebäude zu machen und uns mit Informationen berieseln zu lassen. Danach haben wir die in der Zeit ausgefüllten Fragebögen ausgewertet und sind zusammen noch schnell in die Selfie-Box gegangen um der Stufenleitung ein lustiges Gruß-Foto zu schicken. Im Anschluss daran sind wir ins Europäische Parlament gegangen um uns dort eine Präsentation eines Angestellten anzuhören und den Plenarsaal zu besichtigen. Eine wichtige Information, wenn nicht sogar die wichtigste in dem Zusammenhang war, dass der Saal in Brüssel nur ganze drei Mal im Jahr vom Parlament genutzt wird. Der Großteil der Sitzungen findet in Straßbourg (FRA) statt. Sonst finden dort nur lokale Events, wie z.B. das „European-Youth-Parlament“ statt.
Am Abend hatten wir dann Freizeit und haben in Kleingruppen die Stadt besichtigt. Ein Besuch einer echten Belgischen Kneipe durfte dabei natürlich auch nicht fehlen. ;) Ein paar Wenige von uns sind an diesem Abend noch ins Fußballstadion gefahren, um sich ein Spiel der belgischen Nationalmannschaft anzuschauen.
Der nächste Morgen hat dann relativ früh angefangen, nachdem wir nach dem Frühstück zusammen mit der Metro wieder ins Regierungsviertel gefahren sind, um uns dort die europäische Kommission anzuschauen. Verwunderlicher Weise war es uns gestattet direkt ins Kommissionsgebäude zu gehen, was sonst relativ selten mit Jugendgruppen stattfindet. Nach einer weiteren Sicherheitskontrolle sind wir dann im Inneren des Gebäudes in einen Hörsaal gegangen, wo wir dann für ungefähr zwei Stunden mit einem „äußerst spannenden“ Vortrag über die Arbeit der Kommissare bedient wurden. Im Großen und Ganzen war aber auch dieser Punkt sehr informativ! 
Anschließend an die Kommission mussten wir nur die Straße überqueren um in das Gebäude des Ministerrates, sowie des Europäischen Rates zu gelangen, in dem wir in einem echten Tagungsraum einen Vortrag über die Arbeit des Rates sowie seines Social Media Auftretens bekommen haben, welcher für alle sehr informativ und interessant war. Nach ca. 90 Minuten war auch dieser vorbei und wir sind mit der Metro zurück in die Innenstadt gefahren. Nach einer kurzen Pause und Absprache haben wir den letzten Abend auch frei bekommen und sind in die Stadt Essen, Einkaufen oder aufs Zimmer gegangen und haben dort de Abend gemütlich ausklingen lassen. An diesem Abend kam es noch zu einem leichten Zwischenfall… Beim Bummeln in der Stadt wurde eine Glastür eines Geschäftes Herr Bolz zum Verhängnis… Aber mit zwei Stichen im örtlichen Krankenhaus war das Ding auch gemeistert und wir haben noch am selben Abend mit ihm zusammen drüber lachen können.
Am nächsten und letzten Morgen ging es dann mit viel Motivation und Pflaster auf der Stirn in die Stadt und wir haben eine Stadtführung zusammen mit Roger unsrem Touristenführer gemacht. Durch die Fußgängerzone ging es dann in ruhigere Ecken und ins Kneipenviertel. Vorbei am Männecken-Piss, diversen Lokalen, dem Park und diversen Museen ging es drei Stunden lang zu Fuß durch die schönen Ecken Brüssels, was ein abrundender Abschluss dieser wirklich lustigen und schönen Kursfahrt war.
Gegen 14:30 ging dann unser Zug zurück Richtung Heimat. 
Im Gepäck Souvenirs, Erfahrungen und Erinnerungen…
 
Tobias Kaps