So macht das Lernen richtig Spaß“, sind sich Nico, Luisa und Pia (alle 11 Jahre alt) aus der Klasse 6b des Albert-Einstein-Gymnasiums einig. Denn pünktlich zum Jahresbeginn 2019 ist es so weit: Das Albert-Einstein-Gymnasium freut sich über die Inbetriebnahme von 15 Tablets, die dank des Fördervereins im Rahmen des Ganztagsangebotes in den Lernzeitstunden sowie in der Ganztagsbetreuung nach Schulschluss (ELSA) von den Schülerinnen und Schülern zum digitalen Vokabeln Lernen genutzt werden können.

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(Schülerinnen und Schüler der 6b weihen stellvertretend für alle 5er und 6er die neuen Tablets ein.

Im Hintergrund von links nach rechts: Frau Scherb, Herr Dr. Escherich, Herr Canzler, Frau Niebergall, Herr Arndt)

 

Damit soll künftig das Vokabellernen mit passenden Apps zu den Unterrichtsbüchern in den Fremdsprachen Spaß machen und leichter fallen. Einige Schülerinnen und Schüler berichteten, sie würden diese Vokabeltrainer bereits auf ihren privaten Endgeräten benutzen. Das digitale Lernen von Vokabeln ist also bei den Schülerinnen und Schülern ein Thema. Die Schule knüpft somit an die Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen und an die damit einhergehende Motivation an, denn die Digitalisierung soll als eine zusätzliche Arbeits- und Herangehensweise verstanden werden, die zeitgemäß ist. Sie steht selbstverständlich neben den traditionellen sowie individualisierten Verfahren, mit deren Hilfe man Vokabeln lernen kann.
Möglich machte diesen ersten Schritt der Digitalisierung des Ganztags der Verein der Freunde und Förderer des AEG. Dort stieß das Koordinationsteam des Ganztags am AEG, Frau Scherb und Herr Canzler, mit der Idee sehr schnell auf Interesse. Herr Dr. Escherich, Vorsitzender des Fördervereins, freut sich darüber, dass auf diese Weise neue Ideen finanziell unterstützt und eine Fortführung der Digitalisierung angestoßen werden kann. Die Elternschaft, so Dr. Escherich, begrüße es, auf diese Weise Hand in Hand mit den Lehrern etwas für ein fundiertes, motivierendes und modernes Lernen der Kinder am AEG tun zu können. Ein IT-Mitarbeiter im Ganztag, Herr Wahisi, konnte für die Erstellung eines Angebotes und für die Einrichtung des Tablets gewonnen werden. Eine pädagogische Mitarbeiterin des Ganztags, Frau Niebergall, betreut und beaufsichtigt nun in den Lernzeit- und ELSA-Stunden das digitale Lernen und achtet darauf, dass die Kinder sorgsam mit den Geräten umgehen sowie die Verhaltensregeln einhalten, die hierfür aufgestellt und mit den Kindern besprochen wurden.
„Ohne Herrn Wahisi, der über weiterreichende IT-Kenntnisse verfügt, und ohne Frau Niebergall hätten wir das so hausintern nicht umsetzen können und wären dann auf die Unterstützung des Schulträgers angewiesen gewesen. Das hätte den Prozess auf jeden Fall verlängert. Dieses Engagement unserer Mitarbeiter an dieser Stelle ist mehr als Gold wert“, resümieren Frau Scherb und Herr Canzler.
Zunächst werden die Tablets in den Klassen 5 und 6 im Einsatz getestet. Es gilt, alltagspraktische Erfahrungen zu sammeln. Ziel ist es schließlich den Einsatz der Tablets sowie deren Anzahl zu erweitern und auch andere Fächer an der digitalen Vermittlung von Fachinhalten teilhaben zu lassen, immer angebunden an den Unterricht und an das Medienkonzept des AEG.

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Warum mit dem Tablet lernen sinnvoll ist
Ein Plus für die Lernzeiten und ELSA - 3 zentrale Aspekte des digitalen Lernens


Mehrwert bedeutet, dass das Arbeiten mit dem Tablet gegenüber bzw. in Kombination mit herkömmlichen Methoden Vorteile hat, also einen größeren Lerneffekt erzielt.


Motivation entsteht, da das Lernen mit dem Tablet die meisten Schüler interessiert, denn sie können im eigenen Tempo und mit modernen Methoden arbeiten und kreativ sein.


Differenzierung ist möglich, denn das Lernen und Üben mit den Tablet gibt den Schülern die Chance, im eigenen Tempo zu lernen. Schnelle Schüler kommen schneller voran, langsamere Schüler werden gefördert.

Gratulation, der erste Schritt ist getan, allen Beteiligten, die am Zustandekommen aktiv und unermüdlich mitgewirkt haben, ein großes Dankeschön!

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Für das Ganztagsteam des AEG,
Heike Scherb und Jens Canzler