Auf den Spuren Karls des Großen in Aachen  - Exkursion des LK Geschichte Q1


Am zweiten Februar hat unser Geschichtsleistungskurs einen Ausflug nach Aachen, der einstigen Regierungspfalz Karls des Großen, gemacht. Die beschwerliche Anreise aufgrund der Sperrung des Siegburger Bahnhofs wegen einer Bombendrohung hatte uns zwar einige Zeit gekostet, konnte uns aber nicht die Vorfreude auf einen schönen Tag nehmen. Als wir schließlich nach über drei Stunden gegen zwölf Uhr ankamen, hatten wir zunächst eine Führung durch den prächtigen Aachner Dom, den Karl kurz vor seiner Kaiserkrönung im Jahre 800 erbauen ließ. Ganz besonders beeindruckend waren die aus Marmor gefertigten Böden, die mit Gold verzierten Wände und der riesige Leuchter in der Mitte des Doms. Auch die bunten Fenster und der goldene Karlsschrein wirkte beeindruckend auf unseren Kurs, ganz im Gegenteil zu dem Thron, der bei weitem nicht so prächtig war, wie der Rest des Gebäudes.             

Dom 2                                                            

Nach der Führung hatten wir ein wenig Freizeit und konnten uns allein in der Stadt umsehen, wobei uns sogleich der Wochenmarkt und das Karlsdenkmal aufgefallen sind.
Ganz besonders schön waren auch die alten Häuser und die allgemeine Strukturierung der Stadt, die so einen ganz idyllischen Eindruck machte.                                                                                                                                  

Schließlich konnten wir zum Abschluss noch das Rathaus mit einer weiteren Führung besichtigen, welches aus symbolischen Gründen auf der höchsten Stelle der Stadt erbaut wurde und heute den großen Kaiserpalast ersetzt, der sich einst an dieser Stelle befunden hat. Das Rathaus an sich ist zweistöckig, wobei das Erdgeschoss als Verwaltung für die Stadt dient und im oberen Stockwerk einen Raum bereitstellt, der früher als Speisesaal für die Königskrönungen genutzt wurde. Interessant ist allerdings, dass sich auch in der unteren Etage prächtige Räume befinden, die früher als Versammlungsort für Gesandte gedient haben und durch zahlreiche Gemälde noch immer an den Geist dieser Zeit erinnern. 

Gegen kurz vor vier war unser Ausflug dann zu Ende und wir konnten komplikationslos nach Hause fahren.    

Kim Schönefelder und Katja Leibold

Dom 1