Auch in diesem Jahr fuhren die Schülerinnen und Schüler des Sport-Leistungskurses des Albert-Einstein-Gymnasiums wieder auf Skifahrt nach Luttach in Südtirol. Bereits im Vorfeld war klar, dass sich die Schüler warm anziehen werden müssen, denn nicht nur das geplante Programm würde es in sich haben, auch das Wetter würde mit Temperaturen von bis zu -20°C für frostigen Fahrspaß sorgen.

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Nach der Ankunft und einem deftigen Frühstück am 14.01.2017 wurden zunächst Ski- und Snowboardmaterialien ausgeliehen und die Ortschaft erkundet. Der erste Tag stand im Zeichen der Akklimatisierung. So wurden die Zimmer bezogen, etwas Schlaf nachgeholt, erstmals das reichhaltige Abendessen in der Almdiele genossen und bereits Ski- bzw. Snowboardgruppen für die nächsten Tage eingeteilt.
Am zweiten Tag ging es schließlich auf die Piste. Die fortgeschrittenen Skifahrer fuhren mit Herrn Glaser, der den LK wie schon so oft als zusätzlicher Begleiter unterstützte. Um die Snowboard-Anfänger kümmerte sich Herr Schlug und die Ski-Anfänger bekamen Unterricht von Frau Kochale und Herrn Nowak. Neben einigen Naturtalenten suchten am ersten Pistentag ein paar der sehr lernwilligen Schüler zunächst noch etwas häufiger den Kontakt mit dem Schnee. Nach der Mittagspause, einem deftigen Essen auf der Alm und weiteren Ski- und Snowboardstunden waren sich am Ende des Tages alle Beteiligten einig, dass die kommende Woche zwar Anstrengung, aber sicherlich auch viel Spaß versprechen würde.
In den nächsten Tagen verbesserten sich nicht nur die Ski- und Snowboardkünste, sondern auch die Leidensfähigkeit der Schülerinnen und Schüler, die zum Teil von blauen Schienbeinen, eiskalten Füßen und Händen und diversen (meist harmlosen) Stürzen geplagt wurden. Obendrein fielen viele dem „Mörderspiel“ zum Opfer, welches unsere Gruppe die gesamte Fahrt über begleitete und für viel Spaß auf der Hütte sorgte.
Nach und nach erkundeten nicht nur die Fortgeschrittenen, sondern ab dem vierten Tag auch die Anfänger das gesamte Skigebiet. Rote Pisten waren kein Hindernis mehr und wurden souverän gemeistert. Zudem sorgte die steigende Pistenauswahl für zusätzliche Motivation und das zünftige Mittagessen für die notwendige Energie.  
Ein besonderes Highlight der Fahrt war das Nachtrodeln, an dem der gesamte Kurs mit Begeisterung teilnahm. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler lieferten sich spannende Rennen, auch Frau Kochale und Herr Schlug konnten sich dem Wettkampf nicht entziehen und ließen die Kufen glühen. Für das ein oder andere wärmende Getränk und eingängige musikalische Unterhaltung sorgte nach dem Rodelspaß der „Hexenkessel“.
Resümierend war die Fahrt nicht nur für die Schüler, sondern auch für die begleitenden Lehrkräfte eine sehr schöne Erfahrung.

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