Welche Regeln sollen gelten, damit sich alle im Chat wohl fühlen?

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Egal ob über SnapChat, WhatsApp oder Facebook etc.:  Klassenchats sind für Schülerinnen und Schüler zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Sie sprechen dort über die Schule, über Hausaufgaben, Klassenarbeiten, Veranstaltungen… Aber auch ganz private Unterhaltungen finden über die Messenger statt: Wie überredet man die Eltern, dass man doch am Wochenende übernachten darf? – lustige Bilder, Videos und Texte werden verschickt und diskutiert. So weit so gut. Wenn allerdings Kinder beleidigt werden, sich belästigt und unter Druck gesetzt fühlen oder sie gar gemobbt werden, wird das neue Medium zum Problem.

Damit die Kinder der fünften und sechsten Klasse des Albert Einstein Gymnasiums eine besondere Aufmerksamkeit und gegenseitige Achtsamkeit entwickeln können, hat die Medienscout AG unter der Leitung der Medienscout-Beratungslehrer Frau Scherb und Herr Nowak ein Training erarbeitet. Hierbei kommen die Unterstufenschüler , angeleitet durch die Medienscouts der 8d (Alexandra Genähr, Anastasia Kaletchits und Lilli Heim), spielerisch ins Gespräch über Chat- Schwierigkeiten, schauen hierzu YouTubes und entwickeln in einem Think-Pair-Share-Prozess selbst Regeln für ihren Klassenchat, damit sich alle Beteiligten wohl fühlen können. Bewusst wird den Schülern auf diesem Wege zum Beispiel, dass Bilder und Kontaktdaten nicht ohne Zustimmung geteilt werden dürfen; Beleidigungen, Verleumdungen etc. verletzen und sogar eine Straftat darstellen.

Und am Ende steht die Vereinbarung: Wer die Regel bricht, fliegt raus! Denn ein Klassenchat soll für alle, die sich beteiligen möchten, ein Gewinn an Austausch, Kommunikation und Spaß sein und bleiben.

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Hier entstehen Regeln für den Klassenchat in einer Kleingruppe. Diese werden anschließend vor der gesamten Klasse vorgetragen, gesammelt und abgestimmt. Dass die Klasse diese Regeln selbst bestimmen darf, finden die Schülerinnen und Schüler des AEG gut!

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(Für die Medienscout-AG: Heike Scherb)