AEG Schülerinnen diskutieren die Flüchtlingsfrage und die Lage im mittleren Osten.

Auch in diesem Jahr nahm das Albert-Einstein-Gymnasium wieder mit einer Delegation von vier Schülerinnen (Constanze Escherich, Lilly Klipphahn, Paula Protzen und Jessica Schröter) an der Model United Nations Lower Rhine Simulation teil. Am 5. März trafen sich Schülerdelegationen aus zehn verschiedenen Schulen auf Schloss Neersen in Willich, um unter dem Motto „The World at Unrest/Die Welt im Aufruhr“ die Haltung der Vereinten Nationen zu drängenden weltpolitischen Problemen unserer Zeit zu verhandeln.

Teilnehmerinnen

                                                                                                                                                                                             

Foto von links nach rechts mit Lilly Klipphahn, Constanze Escherich, Jessica Schröter, Paula Protzen und Rebecca Zündorf

 

In diesem Schülerplanspiel setzen sich die Model United Nations, angelehnt an das Original in New York, aus dem Sicherheitsrat sowie drei weiteren Ausschüssen zusammen – dem Ausschuss für politische und wirtschaftliche Fragen, dem Ausschuss für soziale und humanitäre Fragen und dem Umweltausschuss. In allen Ausschüssen und Sitzungen ist ausschließlich Englisch die Verkehrssprache. Die gesamte Konferenz wird inhaltlich von Schülern und Studenten vorbereitet, und während der Konferenz werden alle Sitzungen von ausgewählten Schülern geleitet, um die Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

So diskutierten die Schüler diesmal im Sicherheitsrat beispielsweise, ob die UN Truppen nach Syrien entsenden sollte. In den Ausschüssen formulierten die Schüler u.a. Positionspapiere zu unterschiedlichen Aspekten der komplexen Flüchtlingsproblematik, oder zum Umgang mit der zunehmenden weltweiten Bedrohung durch rechtsextremistische Parteien und Gruppierungen. Die in den Ausschüssen erarbeiteten Positionspapiere wurden anschließend in der Generalversammlung präsentiert und dort als zukünftige UN Resolutionen zur Abstimmung gestellt.

Fahnen

Am Nachmittag mussten die laufenden Verhandlungen in den Ausschüssen wegen einer fiktiven weltpolitischen Krise unterbrochen werden: der militärischen Eskalation des aktuellen Konflikts zwischen Russland und der Türkei. Die Schüler-Delegierten waren jetzt gezwungen, in der spontan einberufenen Generalversammlung unter Zeitdruck Lösungsvorschläge zu finden, zu verhandeln und zu beschließen. Hier ist schnelle, aber dennoch besonnene und konstruktive Zusammenarbeit gefragt.

Den Teilnehmerinnen vom AEG hat die Model United Nations Simulation großen Spaß gemacht. Sie erlebten den Tag als eine gute Gelegenheit mit Schülern anderer Schulen in Kontakt zu kommen und ihr Können einmal außerhalb der Schule unter Beweis zu stellen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den Förderverein der Schule für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

 

Rebecca Zündorf, 07.03.2016