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Nach der ersten Nacht in Salerno mussten wir uns extrem früh wieder aus den Betten quälen, da wir uns bereits um 8 Uhr trafen, Neoprenanzüge anzogen und danach inklusive Taucherbrille, Schnorchel, Flossen und Handtuch in den Bus Richtung Hafen stiegen. Dort angelangt stiegen wir vom Bus direkt ins im Hafen vor Anker liegende Motorboot des Hotels, das unsere Gruppe, inklusive der zwei Schnorchel-Guides, raus aufs Meer bringen sollte. Nach ca. 15 Minuten Fahrt an der Küste vor Salerno entlang, gelangten wir zu den Seegraswiesen, die an der Wasseroberfläche durch eine kleine gelbe Boje gekennzeichnet waren. Da wir die Schnorcheleinweisung bereits am Vorabend hinter uns gebracht hatten, reichte vor Ort nur eine kurze Auffrischung der Technik sowie die Erinnerung, ordentlich in die Taucherbrille zu spucken, da sie sonst beschlagen würde und man keinen der zahlreichen Unterwasserorganismen zu sehen bekommen würde.

Als endlich alle im Wasser strampelten, wurden wir in zwei Gruppen unterteilt, die sich nacheinander mit den Seegraswiesen und dem Riff beschäftigten. Nach dem Buddy-Prinzip taten wir uns in Zweiergruppen, die aufeinander aufpassten und die gleiche Art beobachten bzw. suchen sollten. So suchten wir u. A. Oktopoden, die gemeine Muräne oder den schillernden Meerpfau. Außerdem sahen wir viele andere, extrem interessante Organismen wie zum Beispiel Algen, Seeigel oder Muscheln, da wir an dem Tag extrem gute Bedingungen zum Schnorcheln hatten: ruhige See und bis zu 20 Meter Sicht unter Wasser.

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Wieder im Hotel stand nach einem gemütlichen Mittagessen in der hoteleigenen Pizzeria die Nachbereitung und Präsentationen der gefundenen (oder auch nicht gefunden) Arten, inklusive der wichtigsten Eigenschaften wie Lebensraum, Fressverhalten oder besondere äußere Merkmale.